Durchführungsrichtlinien Kreiskönigsschießen

Die folgenden Durchführungsrichtlinien gelten seit dem 18. März 2014.

 

(1) Das Kreiskönigschießen findet jeweils am 2. Samstag im September statt. Der Verein des amtierenden Kreiskönigs hat das Vorrecht, das Schießen auf seinem vereinseigenem Schießstand auszurichten, die Verlegung auf einen anderen Schießstand im Schützenkreis Bielefeld ist nach Absprache mit dem Kreisvorstand möglich. Der ausrichtende Verein ist dafür verantwortlich, dass der Schießstand den gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen genügt und dass ausreichend Aufsichten für die Durchführung vorhanden sind.

 

(2) Startberechtigt sind alle ehemaligen, nicht aktuell amtierende Könige (männlich/weiblich) der Vereine im Schützenkreis Bielefeld, die selber die Königswürde erlangt haben. Wurde die Königswürde in einem anderen als dem aktuellen Verein erlangt, ist der Start mit dem aktuellen Verein abzustimmen. Sollten verschiedene Startberechtigungen vorliegen, gilt der bei Anmeldung angegebene Verein. Geschossen wird auf einen Königsadler aus Holz.

 

(3) Es wird von den Schützen ein Startgeld erhoben. Der ausrichtende Verein bekommt einen Zuschuss für Adler und Munition vom Schützenkreis Bielefeld, die Einnahmen aus der Bewirtung fallen dem ausrichtenden Verein zu.

 

(4) Begonnen wird mit den Insignien in der Reihenfolge Apfel, Zepter und Krone. Nach Abschuss einer Insignie scheidet der jeweilige Schütze zunächst aus und darf auf den Restadler wieder mitschießen. Kreiskönig wird der Schütze, der den Rest des Adlers abschießt. Sollte der Adler nach drei Durchgängen nicht gefallen sein, entscheidet eine Wertungskommission bestehend aus dem Kreisvorsitzenden und seinem Stellvertreter, dem Kreissportleiter, dem Vorsitzenden des ausrichtenden Vereins und dem amtierenden Kreiskönig oder jeweils eines Vertreters über ein Fortführen des Wettbewerbs um einen weiteren Durchgang. Ist am Ende des letzten Durchgangs der Adler nicht gefallen, wird der Schütze mit der bis dahin höchsten Insignie (Krone, Zepter, Apfel) zum Kreiskönig ernannt.

 

(5) Der Kreiskönig erhält für 1 Jahr die Königskette und Schärpe grün, weiß, rot weiß (Farben des Kreises) und einen Ärmelstreifen. Die Insignienschützen erhalten je eine Erinnerungsgabe.

 

(6) Der Verein des Kreiskönigs übernimmt für 1 Jahr die Kreisstandarte (gesondertes Protokoll).

 

(7) Der Kreiskönig hat bis zur Übergabe der Königskette an seinen Nachfolger, eine Silbermedaille der Königskette mir einer Gravur zu versehen und erhält nach Ablauf des Königsjahres eine Erinnerungsgabe.

 

(8) Wird der amtierende Kreiskönig/in zu Veranstaltungen anderer Vereine des Schützenkreises Bielefeld eingeladen, sollte die Kreisstandarte von drei Fahnenträgern nach Möglichkeit mitgeführt werden. Der Besuch weiterer Veranstaltungen ist nach Absprache mit dem Kreisvorstand möglich.

 

(9) Die Kreisstandarte ist ebenfalls zu den Delegiertentagungen (Kreis / Bezirk / Land) mitzubringen und im Festzug des Westfälischen Schützentages mitzuführen.

 

(10) Bei der Übergabe der Kreisstandarte an den nächsten Verein ist ein Übergabeprotokoll anzufertigen (vorhandenes Formblatt). Das Original bekommt der Geschäftsführer, eine Kopie der Verein des Kreiskönigs.